On Tour – Wimbledon – Ganz nah am Center Court, US Vogue und die ersten Siege

Wimbledon, so legendär, so traditionell, einfach so Wimbledon.

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In diesem Jahr war ich das erste Mal vor Ort, an diesem heiligen Tennisort. An dem „Tennisort“ der Welt. Ein Tag bevor das Turnier offiziell los ging bin ich angereist und es fing direkt mit einem Knaller an. Einmal zum Vogue US Shooting bitte, Mr. Dominic Thiem. Gemeinsam mit seinem guten Freund Sascha Zverev wurde er für die „September Issue“ geshootet. Auf dem Center Court, am heiligen Rasen. THIEM Team durfte mit und das war schon sehr speziell, plötzlich an diesem Platz zu stehen.

Zwei Meter fehlten und wir hätten an der Grundlinie des wohl schönsten Courts der Welt gesessen. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen und meine Hände haben diesen Platz angefasst. Schön blöd, wenn man das als großer Tennisfreak nicht getan hätte. Auf den Tag genau 29 Jahre nach dem ersten Triumph von Steffi Graf in Wimbledon. Meiner großen Heldin. Was hätte es Schöneres geben können, als so einen Start.

Einen Tag später ging es dann los mit den ersten Matches beim dritten Grand Slam Turnier des Jahres. Rafa Nadal und Andy Murray traten zur Arbeit an. Glatte Siege für die großen Favoriten.

Eine Deutsche mit großem Kampfesgeist. Die Hamburgerin Carina Withoeft lieferte sich eine Schlacht mit Marjana Lucic – Baroni. Nach 0:5 im dritten Satz drehte sich das Match noch für sie. Andrea Petkovic verlor nach großem Tennis gegen die Weltranglisten 9. Dominika Cilbulkova.

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Dienstag dann der Tag für Thiem, Federer, Zverev, Kerber, Djokovic & Bartel. Mona spielte direkt das erste Match auf Platz 18. Als sie in meinem Kleid den Court betrat, ich hatte eine Gänsehaut am ganzen Körper. Unbezahlbar, dieses Erlebnis.

 

Domi spielte spät am Abend das letzte Match auf Court 1. Was eine Kulisse. Überwältigend. Die Größe, diese spürbare Tradition, eine leichte Strenge des Personals („Bitte nehmen Sie Ihre Füße vom Geländer, Sie sitzen in der Box und Sie werden gefilmt“), all die großen Matche, die hier gespielt wurden, man spürt sie in jeder Ecke. Eine kurze Zeit träumte ich mich zurück in die 80er und stellte mir vor, Steffi würde gerade auf diesem Platz stehen.

IMG_3102.JPG Thiem aber holte mich schnell aus diesen Sekunden der Abwesenheit mit einem brillianten Tennis zurück. Auftakt nach Maß vom Österreichischen Tennismegastar. Aufschlag, Volleys, einfach alles hat gesessen gegen den kanadischen Tennisbeauty Vasek Pospisil.

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Auch die anderen Favoriten spielten sich schnell in die zweite Runde. Ein gelungener Tennistag.  

 

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Die „Next-Gen-Players“ zeigten ebenfalls hervorragendes Tennis. Andre Rublev sticht hier besonders hervor. Seine gute Form der letzten Monate, er trug sie auch in Wimbledon auf den Platz.

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Ein Krimi-Match, das Seinesgleichen suchte. Das Publikum flippte förmlich aus und der junge Russe kam weiter. Zum ersten Mal in seiner Karriere in die zweite Runde eines Grand Slam Turniers.

 

Wimbledon, die Courts, die Arena, die ganze Atmosphäre, man kann es nicht beschreiben. Es ist unglaublich, dort dabei zu sein. Jegliche Vorstellungen wurden übertroffen. Nur eine Sache gab es, von der ich mir mehr erwartet hatte: die legendären Wimbledon Erdbeeren. Also ich muss sagen, da habe ich in Berlin schon bessere gegessen.

 

Fotos: K.Kerner

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